Ablauf und Wirkung der Klassischen Massage

Klassische Massage

Eine der ältesten Therapien ist die klassische Massage. Hier ertastet der Masseur oder der Physiotherapeut bei Dir die zu behandelnden Körperstellen und behandelt sie mit unterschiedlichen Grifftechniken. Du kannst hier erleben, wie beispielsweise die Grifftechniken Knetungen, Reibungen, Klopfungen oder Dehnungen angewendet werden. Schon im Altertum hat man diese Massagen angewendet und bis heute sind sie beliebt bei medizinischen Problemen.

Klassische Massage: Ablauf

Wenn Du eine klassische Massage suchst, werden zuerst mit einer angenehmen Fangopackung Deine Muskeln gelockert. Dadurch wird die Durchblutung gesteigert und Dein Stoffwechsel wird positiv angeregt. Dann legst Du Dich bequem auf den Bauch auf die Massageliege. Falls es nötig ist, kannst Du Dich auch bequem auf einen Stuhl setzen. Der Raum, in dem die Massage stattfindet ist immer angenehm warm, je nach Jahreszeit, damit Du Dich wohl fühlst. Anschließend nimmt der Masseur ein duftendes Massageöl. Bei eventuellen Allergien solltest Du das Deinem Masseur oder Physiotherapeuten mitteilen. Das Öl hilft, dass die Massage angenehmer läuft und dass Deine Haut gleichzeitig gepflegt wird.

Mit dem Steichen (Effeurage) beginnt die Massage, damit Du eingestimmt wirst auf die Massage und damit Deine Muskulatur erwärmt wird. Außerdem spürt der Masseur so, wo Deine Verspannungen sitzen. Mit dem Kneten (Petrissage) werden dann die Verspannungen gelöst und Deine Muskulatur wird angenehm durchblutet. Das Reiben (Friktion) folgt dann und wird mit verschiedenartigem Druck ausgeübt. Beim Klopfen (Tapotement) werden die Muskeln wieder entspannt und Dein Nervensystem wird angeregt. Durch das Erschüttern (Vibration) kann der Masseur dann mit den Handflächen und mit den Fingerkuppen eine nachhaltige Muskelentspannung bei Dir bewirken. Ganz zum Schluss macht der Masseur bei Dir angenehme ausstreichende Bewegungen.

Klassische Massage: Wirkung

Die Massage kann Dir unter anderem helfen bei Rückenschmerzen, bei Muskelkater, bei der Rehabilitation nach Verletzungen oder bei Migräne. Die Wirkweisen sind zum einen die mechanische Wirkung, die durch Druck und Zug erfolgt. Wenn bei Dir Verklebungen bestehen im Gewebe, kann das durch die Massage gelöst werden. Die neurophysiologische Wirkung ist ebenfalls wichtig, da die Spannung Deines Gewebes und die Elastizität wieder verbessert werden. Auch die psychische Wirkung der Massage darfst Du nicht unterschätzen, da Du hier menschliche Zuwendung erhältst und hier psychisch profitieren kannst. Nach viel Arbeit und Stress in Deinem Leben sind Massagen einfach angenehm und helfen Dir, dass Du Dich psychische wieder aufbaust. Fühlst Du Dich erschöpft, dann kann die Massage ein Gefühl hinterlassen, als seist Du wie „neu geboren“. Das ist Deine psychische Entlastung.